Dirndl-Charme im ganzen Land

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Herbstzeit ist Oktoberfest-Saison. Wenn am 03. Oktober die Mutter aller Wiesn ihre Pforten schließt, geht die Saison in Berlin noch weiter bis zum 15. Oktober. Und nicht nur in den großen Städten versteht man sich aufs Feiern. Dirndl und Lederhose sind im Oktober die feschen Favoriten im ganzen Land.

Dirndl sind unverwüstliche Kunstwerke bestehend aus Mieder, Überkleid, Unterrock, Schürze und Bluse. Ihre modischen Begleiter besitzen Format. Ohne solides Schuhwerk, rustikale Taschen, witzige Hüte und bunte Tücher ist ein Dirndl nur unvollständig. Zöpfe, Charivaris, Gürtel und Bänder machen das Outfit für den Auftritt auf dem Oktoberfest erst perfekt.

2017 ist ein farbenprächtiges Jahr für die Tracht. Klassische Farbkombinationen aus roten, weißen, blauen und grünen Teilen fallen auf. Selbst Schwarz darf das diesjährige Dirndl sein, wenn es rote, goldene oder weiße Details aufweist. Edel kommen die Dirndl in Grau daher und nehmen den kommenden Farbtrend des Winters 2017 / 2018 auf. Ganz bodenständig zeigt sich der braune und grüne Farbtrend, der von strahlend weißen Dirndl-Blusen kontrastiert wird. Dezenter sind die bis dato stets vertretenen Pastelle und die sanften Naturtöne.

Ist das Gewand eher dunkel gehalten, blüht es dank einer weißen Dirndl-Bluse auf. Ein weißer Unterrock darf gern blitzen und einen Kontrast setzen. Wie bei den Miedern, Schürzen und Überkleidern schwarze Modelle Präsenz zeigen, nehmen auch die Dirndl-Blusen den Farbtrend Schwarz auf. Sie machen sich mit Hilfe von bunten Schnürungen, Schleifen und auffälligen Details hübsch. Die Knöpfe und Ösen der diesjährigen Dirndl sind besonders aufwendig gestaltete Kunstwerke. Ein Kleidungsstück bleibt weitestgehend im Verborgenen: der Dirndl-BH. Wenn die Silhouette stimmen soll, ist er unentbehrlich. Die Entscheidung über die Länge des Wiesn-Dirndls liegt bei den Trägerinnen. Schürzen und Gewänder zeigen verspielte Karo- und Blumenmuster. Goldiges ist ebenso vertreten wie Samt. Wir empfehlen den Tisch von www.onlinecasinofuchs.de im Augustiner Zelt – Immer Party!

Herbstabende haben einen Hang zur Kühle. Das Oktoberfest-Outfit mit Wohlfühlfaktor braucht daher eine warme Hülle. Wärmende Tücher aus Kaschmirwolle, klassische Janker aus gewaschener Wolle und derb Gestricktes sind ideale Begleiter. Jacken, Mieder, Taschen und Hüte tragen heuer extra viel schmückendes Beiwerk. Broschen mit Hirschen, Knöpfe aus Horn, Stickereien aus glänzenden Metallfäden und samtene Schleifen machen aus dem Dirndl ein unverwechselbares Gesamtkunstwerk. Auf dem Oktoberfest wird gern und lang getanzt und gefeiert. Dafür ist Frau mit solidem Schuhwerk bestens ausgestattet. Der traditionelle Haferlschuh, bequeme Ballerinas und Stiefeletten aus Samt oder Velours sind allererste Wahl. Zopf, Dutt und jede Menge Flechtwerk dominieren bei den Frisuren. Nicht allzu streng wird das Haar getragen. Gern so wie Sisi einst mit Edelweiß oder einem Hütchen geschmückt. Das unglaubliche Volumen auf dem Haupt verdanken die Trägerinnen der Kunst ihrer Friseure und den Haarteilen.

Kleiner Terminservice:

  • Oktoberfest München Wiesn bis zum 03. Oktober 2017
  • Oktoberfest Berlin Hauptstadtwiesn bis zum 15. Oktober 2017
  • Oktoberfest Frankfurt/Main bis zum 08. Oktober 2017
  • Oktoberfest Dresden Pichmännel bis zum 07. Oktober 2017
  • Oktoberfest Hamburg Wandsbeker Wiesn bis zum 02. Oktober 2017
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Dimmuborgir und die 13 Weihnachtskerle

Jólasveinar – die Weihnachtskerle. 13 Stück sind es an der Zahl. Sie kommen ab dem 12. Dezember aus den Bergen zu den Menschen um sie zu ärgern und Essbares zu stehlen. Jeden Tag einer, bis am 24.12. alle zusammen sind um dann, einer nach dem anderen, wieder zurück zu kehren. Am 6. Januar sind alle wieder verschwunden. Mit ihrer Mutter, dem Trollweib Grýla und dem Vater Leppalúði leben sie zusammen mit der Weihnachtskatze Jólaköttur. Letzerer wird nachgesagt die faulen Leute, die die Wolle vom Herbst noch nicht fertig verarbeitet haben, zu fressen. Grýla hingegen frisst am liebsten unartige Kinder. So war das früher. Heute sind die 13 rauhen Gesellen etwas freundlicher geworden und bringen den Kindern Geschenke.

Die Heimat der Jólasveinar liegt in Dimmuborgir. Ein Lavafeld mit bizarren Formationen nahe des Mývatn. Heiße Lava floss über ein Sumpfgebiet und brachte das Wasser darin zum kochen. Der Wasserdampf stieg durch Schlote an die Oberfläche. Unterhalb der abgekühlten Kruste suchte sich noch flüssige Lava ihren Weg Richtung Mývatn, sodass die Kruste zusammenbrach. Die Schlote und Teile der Lava-Decke blieben jedoch erhalten und hinterließen die heutigen Formationen, die an verfallene Ruinen und Türme erinnern. Daher auch der Name, denn Dimmuborgir bedeutet übersetzt soviel wie dunkle Burgen. Steht man da, zwischen all den dunklen Burgen, kann man schon nachvollziehen, warum der Isländer an diesem Ort Trolle und Elfen vermutet.

Dimmuborgir ist heute ein Naturschutzgebiet und von mehreren Wanderwegen durchzogen. Je nach Farbe des Weges dauert eine Wanderung zwischen 15 Minuten (also eher ein Spaziergang) und 2 Stunden. Die Meisten nehmen den kurzen, 15 minütigen Rundweg, sodass man bei den längeren Strecken seltener auf Menschen trifft. Zudem kann man, wenn man mehr Zeit hier verbringt, die Mystik der Felsen viel besser auf sich wirken lassen. Die Wahrscheinlichkeit einem Troll zu begegnen ist allerdings sehr gering. Wenn man die Angewohnheit hat, bei Sonnenlicht zu Stein zu werden, wird man es vermeiden am helllichten Tag seine Höhle zu verlassen.

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